Knorkators Abschied
So, eigentlich ist es ja nicht so unsere Sache, über andere Bands zu schreiben, aber das, was Michi, Schurl und ich am Samstag erleben durften, war schon eine besondere Größenordnung im metallischen Universum. Und das heißt was, ich war immerhin am Dienstag bei Slayer. Deutschlands meiste Band der Welt hört auf und durchreist zu diesem Anlass die deutschen Landen, um uns ein letztes Mal den Weg nach unten zu zeigen.
Wir haben uns natürlich frühzeitig Karten gesichert. Holli wollte auch mit, ist leider krank geworden und wird wahrscheinlich ziemlich sauer über diesen Umstand sein. Naja, Schurl hat sich über die Karte sehr gefreut.
Mit fünfzehnminütiger Verspätung betraten Stumpen und Alf die Bühne, standesgemäß gekleidet (zwei weiße Tütüs übereinander, das Ganze bis zum Kopf gezogen) und legten Hand in Hand mit "das Lied" von der Hasenchartbreaker los. Danach kam - unter riesigem Gejohle der Zuhörerschaft - Buzz Dee, und bis zur ersten Erholungspause "Hardcore" wurde das Gaspedal gehörig nach unten gedrückt und eine Granate nach der anderen auf die ca. 400 Zuschauer losgelasen. Die Meute tobte angemessen und Stumpen sorgte mit kurzweiligen Spielchen zwischen den Nummern für zusätzliche Unterhaltung (der dickste Mann im Publikum musste während des gesamten Liedes vom Pferd crowdgesurft werden, der Schulternsitzer-Pogo-Wettbewerb, opereske Mitsingteile über weibliche Reproduktionsorgane usw.) Bis auf das von Michi schmerzlichst vermisste Lied vom 31. Buchstaben des deutschen Alphabets waren auch alle Klassiker der Boygroup am Start: Kurz und Klein (währenddessen Alf erfolgreich seine komplette Bontempi atomisierte), ein ganz besonderer Mann, Narrenkappe, Konflikt (!), ich hasse Musik, der ultimative Mann oder GV wurden genauso angestimmt wie die Gassenhauer Alter Mann, Ma Baker oder ich lass mich klonen.
Der Sound war abolut gigantich, musikalisch waren alle Akteue auf höchstem Niveau und Stumpens Organ klingt live noch um einiges besser als auf CD - kein einziger schiefer Ton, obwohl er während des Singens auch mal gerne Kameras aus dem Publikum in seine Unterbekleidung schob oder mit Toastbrot warf. Über zweieinhalb Stunden spielten Knorkator eine Hammernummer nach der anderen und nicht wenige - uns eingeschlossen - begannen nach dem Verklingen des letzten Tons mit aktiver Trauerbewältigung. Gut, dass wir das noch einmal sehen durften.
Macht es gut, Jungs. Wir werden Euch schmerzlich vermissen.
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schnüff heul flenn hust hust schneutz schnüff flenn wein nach-unten-geh....
Dem is wohl nichts mehr hinzuzufügen, es war der HAMMER! Was der Stumpen mit seinem Organ raushaut, kann wohl so schnell keiner toppen. Ich bin ja mal gespannt, was die einzelnen Jungens der Boygroup so in Zukunft auf die Welt loslassen, ich kann mir nicht vorstellen, dat da nix mehr kommen sollte. So, und getz geh ich WEINEN.
Stay down, schnüff.
Konzert war geil.
Das witzigste war das der Dachsei auch erschienen ist der ole Gartenzwerg mit der Riesenfresse.
Sieht ne schöne Frau höchstens 25 Jahre alt und fragt sie wie schauts aus magst was trinken....sie schaut ihn freudestralend an und sagt ja....darauf hin der dachsei...Dann Kauf dir was.
Das war nur noch blöd...aber so sans die zwerge